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Erscheinungsdatum: 22 Juli 2006

Cast: Hayden Penattierre, Milo Ventimiglia, Masi Oka, Zachary Quinto (uvm.)

Status: Vorläufig Beendet

Staffeln: 4

In Heroes dreht sich alles um Charaktere die seltsame übernatürliche Fähigkeiten an sich entdecken. Die meisten sehen dies als einen Fluch, nicht sterben zu können oder alles und jeden auf die nächsten zwei Meilen hören zu können ohne die Möglichkeit zu haben es abzuschalten. Andere sehen es als Gabe, in der Zeit reisen zu können, Ungerechtes wieder gerecht machen zu können. Wie würde Sie damit umgehen? Wenn Ihnen jetzt noch jemand sagt Sie müssen die Cheerleaderin retten um die Welt zu retten, würden Sie sich sicherlich auch fragen wo die versteckte Kamera ist.

Verfolgen Sie die Charaktere von Heroes, wie sie mit Ihren Fähigkeiten in eine andere Welt eintauchen, die sie geheim halten müssen. Folgen sie der hübschen Claire, die sich spontan von jeder nur möglichen Verletzung heilt. Folgen Sie dem Polizisten Matt Parkman, wie er erfährt, dass er Gedanken hören kann. Oder da wäre auch noch Hiro zu erwähnen, ein lustiger kindlich gebliebener Japanischer Mann, der sich aus versehen sechs Monate in die Zukunft nach New York versetzt, und dort in einem Comic Laden ein Comic über sich selbst entdeckt und seine Zukunft sich genauso abspielt wie es schon in dem Comic gemalt wurde. An dieser Stelle frage ich Sie: Schicksal oder Zufall? Sind wir Herr unserer Zukunft?

Aber nicht jeder hat gute Absichten beim einsetzen seiner Fähigkeiten. Wie habe ich eben geschrieben: Rette die Cheerleaderin, rette die Welt!

Heroes lässt sich ein wenig mit X-Man vergleichen. Jedoch ist X-Man ein wenig mehr Action fokussiert und Heroes konzentriert sich mehr auf das persönliche Schicksal der Helden. Ein muss für jeden, der sich mal wünschte Superkräfte zu haben.

Die Staffeln selbst laufen alle auf einen gewissen Plot hin. Die Charaktere treffen sich oftmals am selben Punkt jedoch aufgrund unterschiedlichster Motivationen und Zufällen/Schicksälen. Eine große Stärke dieser Serie alle Geschichten zeitlich und inhaltlich Stimmig zu machen. Top!

Mir persönlich gefällt die Besetzung für den Bösen. An dieser Stelle sei nicht verraten wer es ist, doch er füllt diese Rolle so gut aus, dass es mir in einem kürzlich erschienen Kinofilm schwer fiel den Guten in ihm zu sehen, da ich befürchtete, er könne jeden Moment sein böses Grinsen auspacken.

Nach Staffel 1 hätte man die Serie abschließen können, jedoch wollten die Zuschauer mehr. So dringend, dass man eine zweite Staffel drehte, die so schlecht war, dass sie nur 11 Episoden hatte und zum Ende hin sehr konsequent fast alle neu eingeführten Charaktere wieder sterben ließ. Man gab nach dieser Konsequenten Haltung der dritten Staffel eine Chance: verdient!

Meine Empfehlung: Schauen Sie sich die erste Staffel an. Bei gefallen einmal durch die zweite Staffel quälen, denn ab der dritten lohnt es sich definitiv! Es wird viele neue Wendungen und Überraschungen geben, die dort ansetzen, wo die erste Staffel ihre Stärken zeigte.

Von mir gibt es für die herzlose und langweilige zweite Staffel 3 Sterne abzüge. und leider noch einen halben, für das permanente Gefühl zu haben, dass etwas fehlt. Dennoch: gucken!

Rating: ★★★★★★½☆☆☆ 

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